Torsten von Wurlitz: Flussperlmuschel. Der Blog zum Buch.

"Auf Grund der mangelnden Gesprächigkeit seines neuen Spielers endete die Show in der Rehauer Innenstadt fünf Minuten früher als geplant, und Gerch verließ zusammen mit Spirelli die Bühne.

Das rettete ihnen das Leben. Denn die gewaltige Explosion ließ von der Holzkonstruktion, auf der sie gestanden hatten, nichts übrig. Wobei man dasselbe ebensogut für den halben Maxplatz sagen konnte."

 

Wer geglaubt hatte, diese Geschichte würde niemals entstehen, der hat sich geirrt ...

 

Flussperlmuschel - Wunderlichs erster Fall.

Kartoffeldenkmal - Wunderlichs zweiter Fall.

Blutbräu - Wunderlichs dritter Fall.

Die Reh-Gionalkrimis von Torsten von Wurlitz.

Verfolgen Sie, wie sich Kommissar Wunderlichs Ermittlungen vom Toten in der Schwesnitz nach und nach einmal um die halbe Welt und wieder zurück in die Industriestadt im Grünen bewegen. Und wie er ein Jahr später nach einem mysteriösen Todesfall am Schneeberg in eine atemlose Jagd entlang der Rehauer Denkmäler gerät. Diese kaum überstanden, stolpert er in einen Mafia-Thriller um das Rehauer Bernstein-Bier. 


Stadtbräu: Bankdirektor auf Todesliste

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Es war in derselben nächtlichen Stunde, als Ernst-Jochen Klein von einem prasselnden Geräusch und einem hellen flackernden Lichtschein aus dem Schlaf gerissen wurde. Der Direktor der Rehauer Stadtbank hatte sich ein Hobby zugelegt, das er mit der näher rückenden Pensionierung mehr und mehr zum neuen Beruf machte: Klein handelte mit Oldtimern. Aber nicht nur das. Er liebte sie. Und deswegen war das, was er beim Aufstehen sah, der größte Schock seines Lebens.
Vor seiner Garage stand der Iso Rivolta 340. Ein luxuriöses italienisches Coupé, Baujahr 1965 mit 340 PS, mit 5,3 Litern Hubraum und mit Tempo 228 in der Spitze. Unwiederbringlich und unfassbar teuer. Es gab nur noch wenige fahrbereite Exemplare auf der Welt. Ernst Jochen hatte eines davon. Da stand es. Und zwar in Flammen.
Ernst-Jochen nahm sich nicht einmal die Zeit, eine Jacke überzuwerfen. Er entwickelte bei ihm nie vermutete Sprinterqualitäten, als er, den größten verfügbaren Feuerlöscher im Arm, zur Haustür hinausraste, im Dunkeln zielsicher seinen unbeleuchteten Gartenweg entlang hinauf zur Straße, zwei Treppenstufen auf einmal nehmend. Dort angekommen legte er eine Vollbremsung auf seinen blanken Füßen hin, dass es nur so scheuerte, legte auf sein Auto an und hielt mit dem Löschschaum eine ganze Minute lang frontal drauf.
Als das Spektakel vorbei war, bot sich ihm nur noch ein verkohlter Haufen Blech, für dessen Reparatur es nirgendwo auf der Welt noch Ersatzteile gab. Der finanzielle Verlust war unerhört, aber gerade noch tragbar. Das andere war viel schlimmer: Ein Stück von Ernst-Jochens Herz war ihm bei lebendigem Leib herausgeschnitten worden.
Der Finanzvorstand der Stadtbräu, Großcousin von Kriminalhauptkommissar Wunderlich, fragte sich verwirrt, wie es dazu kommen konnte.
Stand Klein auf der Todesliste der Bier-Mafia?      

Damit allen Lesern von "Flussperlmuschel" und "Kartoffeldenkmal" ein herzliches Dankeschön, dass sie mich so zahlreich zur Fortsetzung "Stadtbräu" ermuntert haben. Dieser Thriller wird etwa Mitte Juli 2017 fertig sein und Ende Oktober erscheinen. Aber vorher gibt es natürlich noch weitere Leseproben, eine Lesung mit Tatortbildern im Sommer und eine Signierstunde beim Wiesenfest!

Stadtbräu: Blutbad im Perlenbach

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Sie passierten die Absperrung, die querstehende Polizeifahrzeuge links und rechts der Perlenbach-Promenade gebildet hatten, und klemmten sich am östlichen Ufer hinter die Einsatzhundertschaft, die flussaufwärts durch das Wasser watete.
„Es geht immer noch weiter!“ rief ihnen der Zugführer zu, als er mit seinen Leuten unter der Fußgängerbrücke mit dem gusseisernen Geländer angekommen war. „Das Blut kommt da vorne um die Flussbiegung!“
„Es beginnt weit hinter der Flussbiegung“, bestätigte einer der Hubschrauberpiloten knarzend über den Knopf, den Wunderlich inzwischen im Ohr hatte. „Da ist überhaupt kein Ende abzusehen.“
„Dann müssen wir ja wohl auch da rein, und zwar schnell“, kommandierte Wunderlich Angermann ins Wasser. „Um die Biegung führt kein Weg mehr. Und ich schicke zwei Fahrzeuge zur nächsten Brücke flussaufwärts!“ Er bellte die Order in sein Mikro.

Soviel für heute, während ich an Seite 120 vorbei bin.

 

Stadtbräu - Wunderlichs 3. Fall

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Rehau - Fundament des neuen Springbunnens"Am Tag, nachdem man Ulrich Wolks Leiche aus dem Fundament des neuen Springbrunnens am Maxplatz ausgegraben hatte, war endlich Zeit zu trauern. REH-AU 1 parkte nicht oft vor dem Friedhofsgelände in der Jobststraße, aber wenn, dann kündete Angermanns Dienstwagen davon, dass ein ganz Großer gegangen war.


„Er hat dieser Stadt einen unschätzbaren Dienst erwiesen“, versuchte Angermann zu trösten. „Er hat sie den Fängen der Mafia wieder entrissen.“


„Es wird trotzdem schwer werden.“ Ulrike Wunderlich sprach mit gebrochener Stimme. „Er hat so vielen das Leben gerettet, und jetzt muss ich so früh auf ihn verzichten.“

„Ich weiß“, entgegnete er mit tiefer Stimme. Es gibt keine Worte dafür, wie schwer es ist. Ich habe so etwas ja auch noch nie erlebt. Ein solches Verbrechen, eine solche Niedertracht. Und er hat sich geopfert.“

Sie machten beide eine lange Pause, um zur Besinnung zu kommen nach all dem, was passiert war.

„Aber trotzdem, glaub mir. Der Tag wird kommen, an dem du wieder lächeln kannst.“

 So standen sie gemeinsam schweigend da und sahen dem schwarzen Wagen der Bestattungsanstalt „Pietät“ bis zum Schluss nach, wie er würdevoll den endlosen Hauptweg entlang zu Wunderlichs Grab schlich."

"Stadtbräu - tödlicher Bierkrieg. Wunderlichs dritter Fall." Prolog. Und damit geht die Reise weiter. "Wann kommt denn der Nächste?" war nach dem Erscheinen von "Kartoffeldenkmal" zu hören, und gleichzeitig: "Nicht so komplizierte Zeitsprünge mehr, bitte." Beiden Wünschen kommen ich sehr gerne nach. Der Mafiathriller "Stadtbräu" erzählt seine Geschichte einen Tag nach dem anderen. Aber deswegen ist es noch lange nicht einfacher zu erfahren, wer die Opfern mit jeweils sechzehn Messerstichen ermordet hat.

Die 100-Seiten-Marke ist jedenfalls gerade wieder geknackt worden beim Schreiben, nachdem es am 15. August begonnen hat. Erscheinungstermin: Frühherbst 2017. Bis dahin kommen natürlich noch weitere Leseproben - hier und auf meiner Facebookseite.

 

Da ist das zweite Ding!

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Krimi Kartoffeldenkmal Torsten von WurlitzISBN:  978-3-944370-43-9

Erscheinungsdatum: 27.November 2015

346 Seiten, Taschenbuch

 

 

 

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Erhältlich auch bei Friedoline

 


Torsten von Wurlitz die Zweite: 

 

  • 11-13. Dezember 2015: Signierstunden auf dem Rehauer Weihnachtsdorf
  • 13. Dezember: Presse-Präsentation / Fototermin auf dem Rehauer Weihnachtsmarkt
  • Januar 2016: Lesung im Festsaal des Alten Rathauses Rehau (Termin steht noch nicht fest) 
  • März 2016: Präsentation auf der Leipziger Buchmesse durch den Burg-Verlag

Die Reise geht weiter: Wunderlichs dritter Fall - Mord im Rehauer Brauerei-Milieu. Ein Verbrechen im Übernahmepoker? Erscheint im Sommer 2017  - natürlich wieder im Burg-Verlag!

 

Kartoffeldenkmal - Wunderlich zum zweiten!

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Kartoffeldenkmal in Pilgramsreuth

Kurz vor dem Erscheinen hier ein Bericht über die spannende Reise durch Wunderlichs zweiten Fall:  

  • April 2014: Am Tag nach der Lesung von "Flussperlmuschel" am 1.4. im Festsaal des Alten Rathauses mache ich einen Spaziergang zum Alten Pfarrhaus und denke darüber nach, wovon ein zweiter Krimi handeln könnte. Neben der Flussperlmuschel sind es etwa die zahlreichen Denkmäler, die das besondere an meiner Heimatstadt ausmachen. Pfarrhaus - Pilgramsreuth ... Kartoffeldenkmal! Kurz darauf fragen die ersten Stimmen: "Und wann kommt der Zweite"?
  • Mai bis Juli 2014: Das Feedback "Weiterschreiben" zu "Lass es bleiben" ist ungefähr 99:1 ausgegangen (die "Eins" ist Tatsache, die 99 sind geschätzt). Da meine Entscheidung an diesem Feedback hing, ist nun klar: Weiter geht's!
  • August 2014: Ein erster Durchhänger. Wie wohl viele Autoren mache ich die Erfahrung, dass das zweite Buch viel schwieriger zu beginnen ist als das erste, weil es ja die Figuren schon gibt. Man kann nicht mehr munter drauf los, sondern muss sich an die Charaktere halten, die man bereits erschaffen hat.
  • September 2014: Die Sache kommt ins Rollen. Der Plan: 330 Seiten, im Schnitt eine pro Tag. So war es auch bei der Flussperlmuschel. Fertigstellung also am 15. August 2015, rechtzeitig für Weihnachten.
  • November 2014: Isabel und ich sitzen an Allerheiligen bei 20 Grad plus im T-Shirt an der Pilgramsreuther Dorfkirche und feilen an den Ungeheuerlichkeiten, die sich am Kartoffeldenkmal direkt vor uns zutragen werden.
  • Dezember 2014: Die Torsten von Wurlitz - Facebookseite startet, inspiriert durch Isabels FB-Auftritt mit Friedoline. Es muss halt sein. Zu Weihnachten bekommt sie die ersten 90 Seiten. O-Ton nach dem Fertiglesen an einem (!) Tag: "Hach, ist das spannend!"
  • Frühjahr 2015: Die Arbeiten verlaufen längst nach Plan. Mitte März sind 180 Seiten fertig.
  • Juli 2015: Bei 35 Grad Hitze fotografiere ich jedes Detail des Rehauer Wiesenfestes samt seines 1500 Menschen umfassenden Festzugs, denn rund um dieses Fest wird sich die ganze Geschichte zutragen.
  • August 2015: Pünktlich am 15. sind die 350 Seiten fertig.
  • September 2015: Es kommen 105 Kommentare und Vorschläge meiner Lektorin - alle vernünftig, keiner schlimm und alles binnen zwei Wochen umgesetzt.
  • Oktober 2015: Während draußen verkleidete finstere Gestalten um Bonbons bitten, gehen die wahren finsteren Gestalten, welche Rehau unsicher machen werden, in Druck.
  • November 2015: Am 27.11. liegt Wunderlichs zweiter Fall in den Buchhandlungen.

 

 

 

Da ist das Ding!

Details

ISBN:  978-3-944370-11-8

Erscheinungsdatum: 12.März 2014

310 Seiten, Taschenbuch

 

Link zum Buchhandel

Link zum Verlag

Erhältlich auch bei Friedoline

 


A star is born!

Nein, nicht Torsten von Wurlitz, obwohl mir das Pseudonym von Tag zu Tag besser gefällt. Gemeint ist natürlich die Muschel, die es (in echt jetzt) durch dieses Buch hoffentlich zu noch mehr Prominenz bringt und somit noch besser geschützt wird. Sie ist einer der Schätze, auf die diese Stadt so stolz sein kann. Und noch viele andere tolle Seiten Rehaus -sieht man über den Mord einmal großzügig hinweg- werden hier beschrieben.

Nun ist der verrückte Traum, der mit ein bisschen Rumspinnen am Spitzingsee im Dezember 2011 begonnen hat, also wahr geworden. Und das ist nun der endgültige Fahrplan:

 

 

 

 

  • 15. März, 10-16 Uhr: Signierstunden auf der Buchmesse Leipzig
  • 17. März: Erscheinen im Rehauer Buchhandel
  • 24. März, 16 Uhr: Pressepräsentation in der Buchhandlung "Seitenweise" in Rehau
  • 1. April, 19 Uhr: Lesung, an gleicher Stelle

Jede und jeder ist herzlich eingeladen, ab jetzt den Autor mit Lorbeeren oder faulen Tomaten zu bewerfen (Hauptsache, man kauft vorher das Buch Laughing .)

Der Muschelblog wird sicherlich noch etwas weitergehen und über die Erfahrungen mit dem fertigen Buch berichten. Die Reise hat gerade erst begonnen ...

 
   
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