Torsten von Wurlitz: Flussperlmuschel. Der Blog zum Buch.

"Auf Grund der mangelnden Gesprächigkeit seines neuen Spielers endete die Show in der Rehauer Innenstadt fünf Minuten früher als geplant, und Gerch verließ zusammen mit Spirelli die Bühne.

Das rettete ihnen das Leben. Denn die gewaltige Explosion ließ von der Holzkonstruktion, auf der sie gestanden hatten, nichts übrig. Wobei man dasselbe ebensogut für den halben Maxplatz sagen konnte."

Wer geglaubt hatte, diese Geschichte würde niemals entstehen, der hat sich geirrt ...

Flussperlmuschel - Wunderlichs erster Fall.

Kartoffeldenkmal - Wunderlichs zweiter Fall.

Blutbräu - Wunderlichs dritter Fall.

Die Reh-Gionalkrimis von Torsten von Wurlitz.

Verfolgen Sie, wie sich Kommissar Wunderlichs Ermittlungen vom Toten in der Schwesnitz nach und nach einmal um die halbe Welt und wieder zurück in die Industriestadt im Grünen bewegen. Und wie er ein Jahr später nach einem mysteriösen Todesfall am Schneeberg in eine atemlose Jagd entlang der Rehauer Denkmäler gerät. Diese kaum überstanden, stolpert er in einen Mafia-Thriller um das Rehauer Bernstein-Bier. 


Kartoffeldenkmal - Wunderlich zum zweiten!

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Kartoffeldenkmal in Pilgramsreuth

Kurz vor dem Erscheinen hier ein Bericht über die spannende Reise durch Wunderlichs zweiten Fall:  

  • April 2014: Am Tag nach der Lesung von "Flussperlmuschel" am 1.4. im Festsaal des Alten Rathauses mache ich einen Spaziergang zum Alten Pfarrhaus und denke darüber nach, wovon ein zweiter Krimi handeln könnte. Neben der Flussperlmuschel sind es etwa die zahlreichen Denkmäler, die das besondere an meiner Heimatstadt ausmachen. Pfarrhaus - Pilgramsreuth ... Kartoffeldenkmal! Kurz darauf fragen die ersten Stimmen: "Und wann kommt der Zweite"?
  • Mai bis Juli 2014: Das Feedback "Weiterschreiben" zu "Lass es bleiben" ist ungefähr 99:1 ausgegangen (die "Eins" ist Tatsache, die 99 sind geschätzt). Da meine Entscheidung an diesem Feedback hing, ist nun klar: Weiter geht's!
  • August 2014: Ein erster Durchhänger. Wie wohl viele Autoren mache ich die Erfahrung, dass das zweite Buch viel schwieriger zu beginnen ist als das erste, weil es ja die Figuren schon gibt. Man kann nicht mehr munter drauf los, sondern muss sich an die Charaktere halten, die man bereits erschaffen hat.
  • September 2014: Die Sache kommt ins Rollen. Der Plan: 330 Seiten, im Schnitt eine pro Tag. So war es auch bei der Flussperlmuschel. Fertigstellung also am 15. August 2015, rechtzeitig für Weihnachten.
  • November 2014: Isabel und ich sitzen an Allerheiligen bei 20 Grad plus im T-Shirt an der Pilgramsreuther Dorfkirche und feilen an den Ungeheuerlichkeiten, die sich am Kartoffeldenkmal direkt vor uns zutragen werden.
  • Dezember 2014: Die Torsten von Wurlitz - Facebookseite startet, inspiriert durch Isabels FB-Auftritt mit Friedoline. Es muss halt sein. Zu Weihnachten bekommt sie die ersten 90 Seiten. O-Ton nach dem Fertiglesen an einem (!) Tag: "Hach, ist das spannend!"
  • Frühjahr 2015: Die Arbeiten verlaufen längst nach Plan. Mitte März sind 180 Seiten fertig.
  • Juli 2015: Bei 35 Grad Hitze fotografiere ich jedes Detail des Rehauer Wiesenfestes samt seines 1500 Menschen umfassenden Festzugs, denn rund um dieses Fest wird sich die ganze Geschichte zutragen.
  • August 2015: Pünktlich am 15. sind die 350 Seiten fertig.
  • September 2015: Es kommen 105 Kommentare und Vorschläge meiner Lektorin - alle vernünftig, keiner schlimm und alles binnen zwei Wochen umgesetzt.
  • Oktober 2015: Während draußen verkleidete finstere Gestalten um Bonbons bitten, gehen die wahren finsteren Gestalten, welche Rehau unsicher machen werden, in Druck.
  • November 2015: Am 27.11. liegt Wunderlichs zweiter Fall in den Buchhandlungen.

 

 

Da ist das Ding!

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ISBN:  978-3-944370-11-8

Erscheinungsdatum: 12.März 2014

310 Seiten, Taschenbuch

 

Link zum Buchhandel

Link zum Verlag

Erhältlich auch bei Friedoline

 


A star is born!

Nein, nicht Torsten von Wurlitz, obwohl mir das Pseudonym von Tag zu Tag besser gefällt. Gemeint ist natürlich die Muschel, die es (in echt jetzt) durch dieses Buch hoffentlich zu noch mehr Prominenz bringt und somit noch besser geschützt wird. Sie ist einer der Schätze, auf die diese Stadt so stolz sein kann. Und noch viele andere tolle Seiten Rehaus -sieht man über den Mord einmal großzügig hinweg- werden hier beschrieben.

Nun ist der verrückte Traum, der mit ein bisschen Rumspinnen am Spitzingsee im Dezember 2011 begonnen hat, also wahr geworden. Und das ist nun der endgültige Fahrplan:

 

 

 

 

  • 15. März, 10-16 Uhr: Signierstunden auf der Buchmesse Leipzig
  • 17. März: Erscheinen im Rehauer Buchhandel
  • 24. März, 16 Uhr: Pressepräsentation in der Buchhandlung "Seitenweise" in Rehau
  • 1. April, 19 Uhr: Lesung, an gleicher Stelle

Jede und jeder ist herzlich eingeladen, ab jetzt den Autor mit Lorbeeren oder faulen Tomaten zu bewerfen (Hauptsache, man kauft vorher das Buch Laughing .)

Der Muschelblog wird sicherlich noch etwas weitergehen und über die Erfahrungen mit dem fertigen Buch berichten. Die Reise hat gerade erst begonnen ...

 

Spannend geschrieben - und fertig!

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Rehau, Viehhändler-Denkmal"„Erstaunlich, dass so ein Ding einen Menschen töten kann“, sinnierte er.
„Es war ja nicht die Muschel“, wandte Ulrike ein.
„Dann eben ihr Zwillingsbruder“, präzisierte Wunderlich seine Aussage.
„Wie auch immer – Hauptsache, wir leben alle noch und die ganze Stadt ist noch da“, ergänzte Angermann.
„Alle?“, fragte er. „Und die ganze Stadt?“
Die Erinnerung an das Verbrechen verblasste bereits. Dabei war es gerade erst vier Wochen her.        

Aus dem Prolog des Romans "Flussperlmuschel", der mit 327 Seiten jetzt fertig gestellt und aus dem Lektorat zurück ist.   

Meiner Lektorin Frau Glaßer, deren wertvolle Anmerkungen ich gerade einarbeite, schon jetzt tausend Dank für die vielen wertvollen Hilfestellungen, ohne die ein Erstlingswerk wohl niemals gelingen könnte. Besonders dankbar bin ich für die erste Aussage in ihrem Feedback:

"Ich finde es spannend geschrieben."

Nun denn:

- Januar+Februar 2014: Lektorat und Druck
- Leipziger Buchmesse 13.-16. März 2014
- Der Autor signiert seine Bücher am Stand des Burg-Verlags am Samstag, 15. März 2014.
- Buchpräsentation: Ab 17. März 2014 im Alten Rathaus, Rehau (nach dem Wahlsonntag Wink )

Und danach gibt es dann Leseproben aus Wunderlichs zweiten Fall.

 

Marokkanischer Zeitplan

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Rehau, Denkmal für die Flussperlmuschel"Louis, ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!"

Nein, das habe ausnahmsweise nicht ich gesagt oder Kommissar Wunderlich, sondern Humphrey Bogart. "Casablanca" nicht gesehen? Den besten Film aller Zeiten? Wissenslücke! Ich jedenfalls beziehe mich mit diesem Zitat auf die erfolgreiche Vertragsunterzeichnung mit dem Burg-Verlag am 18.7.2013 und freue mich, nun also für das Buch über meine Stadt auch den Verleger aus meiner Stadt als Partner gewonnen zu haben.   

Erhältlich ist das Ganze dann nicht nur im Handel, sondern selbstverständlich auch als e-book. Und so soll es bis dahin weitergehen:

- Dezember 2013: Fertigstellung des Manuskripts
- Januar+Februar 2014: Lektorat und Druck
- Buchpräsentation: 7. März 2014 im Alten Rathaus, Rehau
- Leipziger Buchmesse 13.-16. März 2014

Ach so, eine neue Leseprobe aus den inzwischen 275 Seiten natürlich (langsam lesen, es wird die vorletzte sein):

Eine in Rehau noch nie dagewesene Panik griff auf dem Fußballplatz um sich. Kinder verloren im Gedränge ihre Eltern und beide schrien sich, einander suchend, die Seele aus dem Leib. Menschen stürzten und heulten auf, mehr der Überraschung als einer Verletzung wegen. Es war ihnen nun alles klar! Die zweitausend Zuschauer waren sich, nach der Bombe auf dem Maxplatz und dem was hier ablief, sicher, dass ihre Stadt angegriffen würde. Sie suchten verzweifelt Schutz.
„… Katastrophe!“ – „…alle sterben!“ – „Mama, mein iPhone“
„Also gut Gerch“, flüsterte Wunderlich, nachdem er hektisch telefoniert hatte und sie beide, nahezu reglos in Deckung bleibend, auf das SEK warteten, „jetzt glaub‘ ich dir zumindest, dass du das hier nicht selber inszenierst. Und sobald wir hier raus sind, überlegst du dir schleunigst, wo du Feinde haben könntest.“   

 

Zwei Drittel beim Verleger

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„Du draamst werglich an Schmarrn, des langt vo do heruam bis nunder zen Kiehdreekgessla!“ kommentierte Tante Rosi des Kommissars Traum vom Fliegen. Sie hatten sich nach dem Mittagessen im Eiscafé am Schillerplatz verabredet, von dem aus man, dem Stadtbrand von 1817 sei Dank, eine Sichtachse bis hinab zum Maxplatz hatte und wieder hinauf zum Schützenhaus am anderen Ende der Innenstadt, so dass man das Stadtleben hier wie von einem Ausguck aus mitverfolgen konnte. Dort unten, hinter der Ludwigstraße, lag Frage Nummer Eins im Einbürgerungstest für alle Neu-Rehauer: „Wo befindet sich das Kiehdreekgessla?“ Wer darauf mit „Mühlsteig“ antworten konnte, war der King. Wer „Mühlstraße“ sagte, glänzte nur mit Halbwissen und wer ein Fragezeichen beim Begriff des Kuhdreckgässleins im Gesicht hatte, war als Einheimischer ein hoffnungsloser Fall.

Keine Sorge, liebe Fangemeinde, es läuft alles nach Plan. Mehr und mehr Lokalkolorit kommt mir in den Sinn, denn es soll schließlich keine Story werden, die überall sonst auch spielen könnte - sie spielt exakt in Rehau. Wo es auch einen kleinen, aber feinen Verlag gibt - und der wird dieses Projekt auch betreuen. So wäre nun auch dieser wichtige Meilenstein überraschend unkompliziert geschafft - ebenso wie die ersten 250 Seiten und damit zwei Drittel der Geschichte. Mit diesem super Zwischenstand geht es nun leichten Herzens ein weiteres Mal an den Tatort - ein Wochenende beim Heimat- und Wiesenfest unserer schönen Stadt und ein Gespräch mit meinem Verleger. Laughing

 

 

Reisebericht mit den nächsten Hundert

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Nachdem der Bürgermeister noch fünf Minuten gelesen hatte, ohne dass ein Piepsen ihn aus dem Schlaf gerissen hätte, änderte sich zum zweiten Mal in dieser Woche seine Gesichtsfarbe in sehr blass. Das war neuer Rekord bei ihm. Umso mehr, da er verglichen mit der Blässe, die nun von ihm abstrahlte, beim Besichtigen des Leichenfundortes noch so quicklebendig ausgesehen hatte als käme er gerade vom Joggen. Als er nach weiteren fünf Minuten seinen Kreislauf allmählich wieder beim Arbeiten spürte, griff er zum Hörer. „Du sag mal, könntest Du noch auf einen Sprung ins Rathaus kommen?“
„Sicher“, antwortete Wunderlich, „meine Frau ist ohnehin heute Abend bei ihrem Qi-Gong-Kurs und unser Panzer im Keller schon so gut wie eingemottet. Aber wieso, was ist denn passiert?“
„Als ich mich zur Wahl gestellt habe, habe ich mit allem möglichen gerechnet, das auf mich zukommen könnte“, erwiderte der Rathauschef, „aber nicht damit. Das hier ist eine Nummer zu groß für mich. Was im übrigen für die ganze Stadt gelten dürfte. Ich glaube, wir brauchen dringend Deine polizeiliche Hilfe.“      

Hundertfünfzig an einem langen Wochenende - so viele Fotos habe ich, soweit ich mich erinnere, in meinem ganzen Leben noch nicht von meiner Heimatstadt gemacht. Spannend, wie viele Details man zwar ungefähr, aber eben doch nicht genau kennt. Aber nach langen Spaziergängen, vielen Beobachtungen und Gesprächen mit dem (echten) Bürgermeister ist dieser Mangel nun ja beseitigt. Und so sind nach dem terminreichen und doch entspannten Kurzurlaub zuhause nun 200 Seiten der Flussperlmuschel geschafft.

 
   
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