Zwei Drittel beim Verleger

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„Du draamst werglich an Schmarrn, des langt vo do heruam bis nunder zen Kiehdreekgessla!“ kommentierte Tante Rosi des Kommissars Traum vom Fliegen. Sie hatten sich nach dem Mittagessen im Eiscafé am Schillerplatz verabredet, von dem aus man, dem Stadtbrand von 1817 sei Dank, eine Sichtachse bis hinab zum Maxplatz hatte und wieder hinauf zum Schützenhaus am anderen Ende der Innenstadt, so dass man das Stadtleben hier wie von einem Ausguck aus mitverfolgen konnte. Dort unten, hinter der Ludwigstraße, lag Frage Nummer Eins im Einbürgerungstest für alle Neu-Rehauer: „Wo befindet sich das Kiehdreekgessla?“ Wer darauf mit „Mühlsteig“ antworten konnte, war der King. Wer „Mühlstraße“ sagte, glänzte nur mit Halbwissen und wer ein Fragezeichen beim Begriff des Kuhdreckgässleins im Gesicht hatte, war als Einheimischer ein hoffnungsloser Fall.

Keine Sorge, liebe Fangemeinde, es läuft alles nach Plan. Mehr und mehr Lokalkolorit kommt mir in den Sinn, denn es soll schließlich keine Story werden, die überall sonst auch spielen könnte - sie spielt exakt in Rehau. Wo es auch einen kleinen, aber feinen Verlag gibt - und der wird dieses Projekt auch betreuen. So wäre nun auch dieser wichtige Meilenstein überraschend unkompliziert geschafft - ebenso wie die ersten 250 Seiten und damit zwei Drittel der Geschichte. Mit diesem super Zwischenstand geht es nun leichten Herzens ein weiteres Mal an den Tatort - ein Wochenende beim Heimat- und Wiesenfest unserer schönen Stadt und ein Gespräch mit meinem Verleger. Laughing

 

   
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